Die Turmsanierung der “alten Dame” – eine Fotostrecke

November 2018

Nun sind sie endlich eingetroffen, die lange erwarteten und eigens für unsere Kirche angefertigten Formziegel, welche die vielen durch den Ausbau zerstörter Steine entstandenen Lücken nun wieder auffüllen und formgerecht ergänzen. Insgesamt sind hier rund 1.500 Formziegel bereits eingetroffen, 2.000 weitere sind auf dem Weg. Material, Farbe, Form und Oberfläche der Formziegel sind in herausragender Qualität. Neben den Formziegeln sind rd. 12.000 Reichsformatziegel angeliefert worden, von denen bereits eine Vielzahl

im Kirchturm verarbeitet wurden.

Zurzeit werden diverse Material- und Farbmuster von Fugmörteln angelegt, um damit nach dem Steinaustausch die gesamten Mauerwerksflächen neu verfugen zu können. Zuvor werden die gesamten Flächen mit einem sehr schonenden Reinigungsverfahren – dem sogenannten Rotationswirbelstrahlverfahren – in der Oberfläche vom Staubschleier des Baustellenbetriebes sowie von alten Verkrustungen der vergangenen Jahrzehnte gereinigt, sodass nach Abschluss der Arbeiten wieder ein schönes und buntes Ziegelbild zu sehen sein wird. 

Ein Dank an Herrn Krämer und Herrn Maliska vom Architektur- und Ingenieurbüro Kölsch + Maliska für die aktuellen Bilder!

Herr Rolf Krämer, Fotograf aus Oberhausen begleitet und dokumentiert fotografisch die Turmsanierung unserer Christuskirche, der “alten Dame” und mit über 150 Jahren ältesten Kirche in Oberhausen. An dieser Stelle werden wir so alle Oberhausenerinnen und Oberhausener auf dem Laufenden halten und über die Fortschritte informieren.

2018-07-04 Auf einigen Bildern sind sogenannte Zuganker zu sehen, die den Turm stabilisieren sollen. Um diese einzusetzen wurden erst Probebohrungen gemacht, um zu prüfen, ob sich hinter dem Mauerwerk eventuell Hohlräume befinden. Wurden Hohlräume gefunden, so wurden diese unter Druck mit Spezialmasse gefüllt. Dazu dienten die schwarzen Kunststoffventile.

 

 

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